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Kellerbiere haben im Bierland Oberfranken ihre Heimat und werden gerne "auf dem Bierkeller" aus dem steinernen Seidla-Krug zur Brotzeit getrunken. Die unfiltrierte Bierspezialität enthält noch Eiweißstoffe, Bierhefe und weitere Geschmacksträger.
Kellerbier ist ein untergäriges Vollbier mit hellem, rötlichen bis dunkel-bernsteinfarbenem Aussehen. Die Stammwürze liegt zwischen 11,6 und 13,0%, der Alkoholgehalt bei ca. 4,6 bis 5,5%.
Kellerbiere sind meist unfiltriert und daher leicht hefetrüb. Ungespundenes Kellerbier hat einen geringen Kohlensäureanteil und eine geringere Bierschaumbildung.
Das fränkische Kellerbier schmeckt kernig, würzig, meist vollmundig mit ausgewogenen Malz- und Bitternuancen.